Am 13. September 2026 ist die Spezialausgabe „Mittelstand“ der WELT am Sonntag erschienen. Auf Seite 2 geht es um die Frage, wie kleine und mittlere Unternehmen Künstliche Intelligenz sinnvoll nutzen und woran es dabei noch hakt. Als eines der Beispiele aus der Praxis stellt die Autorin Katrin Starke unser Sehzentrum in Eberswalde vor. Darüber freuen wir uns sehr.
Worum es in dem Artikel geht
Der Beitrag trägt den Titel „Ohne Infrastruktur ist sogar die KI hilflos“. Nach Angaben des Instituts für Mittelstandsforschung nutzt inzwischen etwa jedes vierte kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland KI. Fachleute der KfW sehen das Potenzial trotzdem längst nicht ausgeschöpft, weil vielen Betrieben die digitale Grundlage fehlt. Der Artikel zeigt deshalb Unternehmen, die diesen Schritt bereits gegangen sind, vom Kanalsanierer in Hamm bis zum Start-up in Wildau. Und eben uns.
Seit zwei Jahren im Einsatz: KI bei der Netzhautbegutachtung
René Hoffmann schildert im Gespräch, dass wir seit zwei Jahren eine KI-gestützte Software zur Begutachtung der Netzhaut einsetzen. Bei der Untersuchung des Augenhintergrunds entstehen Aufnahmen von Makula, Sehnerv und Blutgefäßen. Die Software vergleicht diese Bilder mit rund 2,5 Millionen bereits diagnostizierten Netzhäuten. René Hoffmann nennt das in der WELT „eine sehr professionelle Unterstützung unserer Arbeit“.
Die Software liefert einen zusätzlichen Blick auf Ihre Aufnahmen. Die Beurteilung und das Gespräch mit Ihnen bleiben bei uns. Fällt uns etwas auf, empfehlen wir Ihnen den Weg zur Augenärztin oder zum Augenarzt.
Der nächste Schritt: weniger Papier nach dem Termin
Im Artikel geht es auch um ein Vorhaben, an dem René Hoffmann arbeitet. Heute füllen wir Anamnesebögen noch auf Papier aus. Künftig soll eine KI Sprachaufnahmen aus dem Beratungsgespräch auswerten und daraus eine klar gegliederte Dokumentation erstellen. So bleibt im Termin mehr Zeit für Sie und weniger für das Protokoll.
Das Konzept für ein solches Sprachmodell steht bereits. Den Anstoß gab ein Projekt des Mittelstand-Digital Zentrums Spreeland. Was noch fehlt, ist jemand, der das Konzept programmiert. René Hoffmann hofft hier auf die Unterstützung einer Hochschule.
Sie forschen oder studieren in diesem Bereich?
Arbeiten Sie an einer Hochschule in der Region oder studieren Sie Informatik und reizt Sie ein Projekt aus der Praxis? Dann freuen wir uns über Ihre Nachricht.
Ihre Netzhaut bei uns
Möchten Sie wissen, wie eine Netzhautaufnahme bei uns abläuft? Sprechen Sie uns bei Ihrem nächsten Besuch darauf an oder vereinbaren Sie direkt einen Termin.
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Quelle: Katrin Starke, „Ohne Infrastruktur ist sogar die KI hilflos“, WELT am Sonntag, Spezial Mittelstand, 13. September 2026, Seite 2.
Unsere Screenings ergänzen den Augenarztbesuch, ersetzen ihn aber nicht.






